Gedichte,  Schreiben

Im Herzen ein Licht

Meine Gedanken wandern von Ort zu Ort.
Ich bin weder hier
noch bin ich dort.
Meine Wurzeln und Flügel
sind einfach fort.

Ich glaubte zu wissen
doch nichts scheint mehr wahr.
Zu dicht wirkt der Nebel,
ich sehe nicht klar.

Der Boden unter meinen Füßen,
er tut sich auf.
Ich bleibe nicht stehen,
ich renne, ich lauf.

Ich bin außer Atem.
Ich kann nicht mehr.
Wo bleibt die Hoffnung?
Ich fühle mich leer.

Doch da ist mein Herz.
Ich habe vergessen,
dass es spricht.
„Hab keine Angst im Dunkeln,
vertraue,
schon bald folgt das Licht.“